2020-09-28

Kleine Basteleien - Ladegut selbst gemacht

Spannend finde ich es, wenn man alte Sachen umfunktionieren kann. "Upcycling" nennt man das nun wohl. In den Modellbahnzeitschriften liest und sieht man oft Ladegüter. Holzstapel, Paletten usw. Dazu müsste man Bastelholz kaufen. Oder eben

Aus einer Käseschachtel Ladegut basteln

Die runde Käseschachtel aus dünnem Holz fiel mir irgendwann auf. Diese ist von Aldi. Nachdem ich die Tackernadeln vorsichtig mit Messer und Zange entfernte, lagen die Teile vor mir.

Auf einer schwarzen Gummiunterlage liegen der dünne Holzdeckel und die ehemaligen Rahmen der Schachtel.
Zerlegte Käseschachtel

Wie Sie sehen können, sind die Rahmen noch rund. Dies ist der Verwendung als Ladegut eher im Wege. So habe ich die Klebstelle mit Wasser lösen können und dann in Wasser die Bretter eingeweicht.


In einem Backblech liegen die beiden Holzstreifen im Wasser mit zwei Glasschalen beschwert.
Wasserbad für die Holzstreifen

Die Wässerung machte ich in einem Kuchenblech. Einfach zwei Schalten oben drauf, Wasser rein, fertig.


Die nun fast flachen Holzstreifen liegen auf dem Schreibtisch.
Die fertigen Holzstreifen


Es ging recht schnell, dass das Holz gerade blieb. So werde ich nach und nach weiteres Holz aufbereiten.

Es gibt auch Käsekisten aus dickerem Holz. Bei welchem Discounter weiß ich leider nicht mehr. Bei Aldi fand ich den grad nicht.

Lasercut Holzrahmen zu Brettern schneiden

Für unsere Tochter bestellte meine Frau ein kleines Periskop aus Holz. Dies kam in einem Lasercut Rahmen aus China zu uns. Nachdem das Periskop fertig war, dachte ich gleich an Holz-Ladegut für die Modellbahn. Töchterchen war auch begeistert.


Auf einer schwarzen Gummimatte liegt der hellbraune Holzrahmen bei dem die Teile entnommen sind.
Lasercut Holzrahmen

Mit einem Bleistift habe ich grob vorgezeichnet, wo ich mit einem Seitenschneider zu Werke gehen wollte. Hauptziel: "Lange Bretter" sollten es werden.
Das Ergebnis sehen Sie hier:


Der Holzrahmen liegt in Teile zerschnitten auf der Gummimatte. Es sind nun drei dünne längliche Bretter, zwei breitere und einige Holzstücke.
Der zerschnittene Holzrahmen

Was ich daraus mache, werde ich sehen.

Holzstapel können immer gebraucht werden. Vielleicht Stützrahmen für Kabeltrommeln aus Tesafilmrollen und ähnliches. Da schaue ich dann, wenn ich mehr Zeit und Ruhe zum Basteln habe. Farbe muss ich ja auch noch haben. :-D

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Fotofahrt AGE Geesthachter Eisenbahn am 18.08.2020

Am 18.08.2020 nahm ich an meiner ersten Fotofahrt mit einer Museumsbahn teil. Über twitter wurde ich eingeladen und kann jetzt schon sagen, dass es sich mehr als gelohnt hat.

Nun war der 18. August 2020 nicht gerade kühl. Und überrascht hat mich dass ständige rein und raus aus den Waggons. :-D

Die Fahrt begann in Geesthacht im Bahnhof und ging zum ehemaligen Bahnhof Bergedorf. Von da aus zurück nach Geesthacht bis Krümmel. Dort endete die Fahrt am Energiepark. Und in einem ging es zurück nach Geesthacht.

Lobenswert fand ich, dass sehr auf das Tragen der Masken geachtet wurde. Wobei das kaum notwendig war. Alle Fahrgäste hielten sich gut dran.

Hier nun eine Auswahl an Bildern und Videos der Fotofahrt.











Vor einem alten Bahnhofsgebäude von Börnsen steht der Zug
Bahnhof Börnsen


2020-09-05

Aus Suche wird Recherche

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen."

Ja, so möchte ich hier die noch fortzusetzende Geschichte meiner Suche nach Informationen zu alten und längst nicht mehr vorhandenen Gleisanlagen meiner Heimat erzählen.

Von Anfang an, möglichst in zeitlicher Reihenfolge. Natürlich gekürzt. Sonst würde es zäher als nötig werden.

Vor einiger Zeit berichtete ich hier über das Buch
"Deutsche Klein- und Privatbahnen Band 12 Schleswig-Holstein 1 östlicher Teil".
Durch das Buch erfuhr ich, dass es auf dem Schulweg sozusagen, umfangreiche Gleisanlagen gegeben haben muss. Das machte mich neugierig.

Zu meiner Schulzeit waren da Wiese und Wald, inzwischen steht auf dem vermuteten Bereich ein Pflegeheim. Als Kind zählte ich jeden Kohlenwaggon, den die orangene Lok zog. Meist so 12 oder 13 Waggons.

Das meine Mutter dann sagte "Ja, dass weiß ich. Da hat mein Vater damals Kohlen gekauft." half nicht gerade ... danke Mama. ;-)

Hilfe vom BKG

Über twitter fragte ich nach Ideen zu Kartenmaterial. Längst hatte ich online nach alten Karten gesucht und einiges finden können. Jedoch nicht recht was aus der passenden Zeit. In meinem Tweet erwähnte ich auch das BKG - Bundesamt für Kartographie und Geodäsie Link.
Deren Antwort war so witzig wie bezeichnend:
"Um es in der Eisenbahnersprache zu sagen: Schwierige Epoche!"

Hilfe vom Landesamt für Vermessung und Geo-Information

Jupp, 1948 werden die Leute andere Sorgen als aktuelle Karten gehabt haben.
Ich fragte beim "Landesamt für Vermessung und Geo-Information Schleswig-Holstein" an. Hier bekam ich schnell Antwort

Sehr geehrter Herr Groth,

folgend sende ich Ihnen einen Link zu unseren Blattschnitten der Chronologen im Maßstab 1:25.000:

https://danord.gdi-sh.de/viewer/resources/apps/SHMIS/index.html?lang=de&stateId=1444ea9f-2125-4ae5-84ea-9f21259ae50a

 

Wenn ich es richtig sehe, dann müsste für Sie der Blattschnitt 1627 Heikendorf interessant sein.

Hier kann ich Ihnen die Jahrgänge 1877, 1927, 1943, 1954, 1968 und 1989 anbieten.

Jüngere Ausgaben liegen ebenso vor.

 

Die Karten können Sie sich in unserem Kundencenter auf einem Bildschirm gern zuvor anschauen.

Für den Besuch des Kundencenters ist ein Termin nötig.

 

Da ich Ihnen nun geantwortet habe, können wir gern einen Termin vereinbaren.

Bitte teilen Sie mir zwischen 8 und 15.30 Uhr (Mo-Do) und 8-12 Uhr  (freitags) einen für Sie passenden Termin mit.

 

Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass in unserem Hause eine Maskenpflicht besteht. Bitte denken Sie daran.

 

Gern können Sie mich für eventuelle Rückfragen auch telefonisch kontaktieren.


Ein Termin zu machen steht noch aus. Ende September, nach dem Besuch im Staatsarchiv, werde ich dort vorstellig werden.

Hilfe vom EK-Verlag

Online konnte ich nur die Bücher des Autoren "Gerd Wolff" finden.
"Nicht verzagen, den Autoren fragen!" sagte ich mir und schrieb den Eisenbahn-Kurier / EK-Verlag an. Den finden Sie hier.
Anfang August schrieb ich aus Schönkirchen und bekam Ende August die Info, dass man meine Anfrage per Post! weitergeleitet hat. Der Autor hat keine E-Mail-Adresse.

Am 31.08.2020 kam dann die Info, welche mich zum Staatsarchiv brachte:

Sehr geehrter Herr Groth,


soeben hat mich Herr Wolff angerufen. Er hat mich gebeten, Ihnen folgendes zu schreiben:


Den Plan hat er damals von einem Eisenbahnfreund erhalten. Dieser Plan der Kleinbahn Kiel-Hafenbahn stammt – der Signatur nach – aus dem Staatsarchiv Hamburg, Signatur 374-14, Akte 3528, Teil 1 und Teil 2.


Herr Wolff hofft, Ihnen mit den Informationen weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

EK-Verlag GmbH - Eisenbahn-Kurier

Ich bat darum, Grüße und Dank auszurichten, was auch gemacht wurde. Herr Wolff empfahl mir einen Kontakt auf Helgoland. Ja, wirklich Helgoland. Die schöne Nordseeinsel wäre jetzt nicht mein erster Gedanke gewesen, wenn es um einen Spezialisten aus Kiel geht. :-D

Den empfohlenen Kontakt schrieb ich umgehend eine E-Mail, anrufen war mir dann doch etwas zu forsch, zumal mein Interesse ja rein privater Natur ist.

Hilfe vom Staatsarchiv

Nun machte ich mich schlau, was denn das Staatsarchiv bietet.
Bisher bin ich nur dran vorbeigelaufen und hatte einen Mann hingeführt, der es sucht. Er sprach mich auf englisch an. Er suchte das "Stäitarkaif". Jaaa ... was suchen Sie? Als ich dann Staatsarchiv auf seinem Notizzettel las, wusste ich, was er mit "Statearchive" meinte ... bitte urteilen Sie JETZT über meine Englischkenntnisse.

Nun, dass Staatsarchiv bietet zum Einen eine tollte Übersichtsseite Hier zu finden und eine gute Online-Suche. Hier der Direktlink. Lesen Sie unbedingt alle Hinweise, sollten Sie das Staatsarchiv aufsuchen wollen!

Nun suchte ich online nach der genannten Akte und fand vieles und noch viel mehr und war teils verwirrt. Nunja, "Nicht verzagen, direkt mal fragen!"
Also rief ich an und es war besetzt. Nach dem dritten Versucht begann ich meine Frage zu tippen. Es kamen mir Fragen auf, die ich sicherheitshalber vorher geklärt haben wollte.
Noch während ich tippte, wurde ich von einer freundlichen Dame des Staatsarchives zurückgerufen. Dass ich überrascht und begeistert war, können Sie sich vorstellen. Ein Rückruf! Hammer!
Meine Fragen waren zum Beispiel:
"Was, wenn ich da eine Palette Unterlagen bestelle, ohne es zu wissen?"
"Was sind das überhaupt für Akten, die ich da bestelle?"
Zitat der Dame:
"Staatsarchiv ist nichts für Anfänger!"

Öhem ... ja. :-D
Das Gespräch dauerte knapp 15 Minuten und erhellte mich. Zwar war es keine Palette, doch schon große Karten und nur wenig Akten. So wurde mir geraten einen "Plankammertisch" zu reservieren. Ich werde bei meinem Termin feststellen, was das ist.
Auch half sie mir mit all meinen anderen Sorgen, Fragen und fand es gut, dass ich mich vorher schlau machte. Ich bin immer noch begeistert von dem Telefonat!
Auch meine Anfragen beim Lesesaal wurden zügig und hilfreich beantwortet. Immerhin fragte ich, ob ich einfach ein Foto machen dürfte. Das ist kein Problem.

Parallel schrieb ich Eisenbahn-Nord.de an. Der Betreiber konnte nicht helfen und verwies mich an einen Eisenbahnfreund aus Neumünster der mich wiederum an den Kontakt auf Helgoland verwies.

Wenn das keine Kreise sind ...

Alles in allem hat mich die Hilfsbereitschaft von allein Seiten überrascht und sehr gefreut.

Nun beende ich meine Geschichte und setze sie nach den Besuchen im Staatsarchiv und Landesamt fort.

Fortsetzung 28.09.2020

Am 24.09.2020 war ich nachmittags im Staatsarchiv. Dort wurden mir alte Karten bereitgelegt. Und ich meine alt! 1912, 1942 etc. Mit spitzen Fingern fasste ich die Schmuckstücke an.
Ebenso konnte ich in alte Rechenschaftsberichte der Aktiengesellschaft KSchE Einblick nehmen, was mich natürlich nicht voran brachte und nur der Neugier folgte.

Die Karten brachten Aufschluss! Es gab umfangreiche Gleisanlagen im Bereich Kätnersredder in 24232 Schönkirchen. Heute findet man dort Wohnhäuser und eine Pflegeeinrichtung wo früher Kohlen gelagert und verkauft wurden.
Davon hätte ich so gern Bilder! :-)

Bisher kam keine Antwort vom Landesamt für Vermessung. Da möchte ich auch gern noch hin.

Fortsetzung 05.10.2020

Nun hatte ich die große Freude im "Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein" nach Karten suchen zu können. Ein freundlicher Mitarbeiter bemühte sich redlich und holte sogar die komplette Mappe aus dem Archiv und ... nix.
Die von mir gesuchten Gleisanlagen sind nicht in den offiziellen Karten eingezeichnet.
Immerhin konnte er mir den Tipp geben, die "Bundeswehr in Euskirchen" zu fragen und die Universität Greifswald.

Dass ich auf dem Hin- und Rückweg mit einer Bombensprengung zu tun hatte, habe ich woanders niedergeschrieben.

Kurz gemacht:
Geogreif der Uni Greifswald hat einige wenige Karten ohne meine gesuchten Gleise.
Das Zentrum für "Geoinformation der Bundeswehr" archiviert keine Karaten und verwies mich ans Bundesarchiv.
Da habe ich sogar schon einen Zugang, konnte mit den Suchergebnissen nicht recht was anfangen. Es gibt nur Aktennummern, die mir nichts sagen.
So schrieb ich eine Mail. Auf die Antwort warte ich nun.

Fortsetzung 10.10.2020

Tja, Pech gehabt. Die Bundeswehr archiviert keine Karten und verwies mich ans Bundesarchiv. Online wurde ich nicht recht fündig und schrieb dann eine E-Mail mit der Bitte um Hilfe. Ein Bericht folgt, wenn ich eine Antwort erhalten.

Fortsetzung 17.12.2020

So langsam stoße ich wohl ans Ende meiner Recherche.
Angefragt habe ich beim "Amtsarchiv Schrevenborn" und erhielt die Auskunft, dass es keine Bilder vor Ort gäbe aus eben dem Zeitraum aus der Nachkriegszeit.
Verwiesen wurde ich auf den "Hüter des Schönkirchener Bilderschatzes". Der Historiker hier im Ort. Nun ja, auch er hat keine Bilder.
Das Stadtarchiv von Kiel hat, soweit online prüfbar, nur Geschäftsberichte, die für mich weniger interessant sind.

So beende ich vorläuft hier meine Ausführungen und danke fürs lesen.

Ende

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2020-07-31

Buchreihe "Deutsche Klein- und Privatbahnen"

Im vorigen Beitrag (Link dahin) berichtete ich über das Buch "Deutsche Klein- und Privatbahnen - Schleswig-Holstein 1 - östlicher Teil".

Ja, der Titel ist so lang. "Der muss so" :-D

Nun schaute ich nach, was es denn noch so für Bücher aus der Reihe gibt. Z. B. ob es Bücher über Hamburg gibt etc.
Spoiler: Gibt es nicht. Hamburg ist unter anderem in Schleswig-Holstein mit drin.

Grundsätzlich sind die Bücher beim EK-Verlag - Eisenbahnkurier Verlag erschienen. Dort kann man aus der Serie noch ganze 5 bestellen.

Es ist wohl so, dass es so rund um 1970 eine erste Auflage gab. Diese war weniger gestaffelt. Bei Amazon können Sie die ersten Bücher auch noch finden.

Hier der Beschreibungstext von Amazon:
Deutsche Klein- und Privatbahnen Teil 1: Schleswig-Holstein, Hamburg; Teil 2: Niedersachsen; Teil 3: Nordrhein-Westfalen; Teil 4: Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar; Teil 5: Baden-Württemberg; Teil 6: Ba ... Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1972

Titel der Buchreihe "Deutsche Klein- und Privatbahnen"

Bd. 1 - Rheinland-Pfalz, Saarland

Bd. 2 - Baden

Bd. 3 - Württemberg

Bd. 4 - Nordrhein-Westfalen, südlicher Teil

Bd. 5 - Nordrhein-Westfalen, nordwestlicher Teil

Bd. 6 - Nordrhein-Westfalen, nordöstlicher Teil

Bd. 7 - Bayern

Bd. 8 - Hessen

Bd. 9 - Niedersachsen 1: Zwischen Weser und Ems

Bd. 10 - Niedersachsen 2: Zwischen Weser und Elbe

Bd. 11 - Niedersachsen 3: Südlich des Mittellandkanals

Bd. 12 - Schleswig-Holstein 1 (östlicher Teil)

Bd. 13 - Schleswig-Holstein 2 (westlicher Teil)



Die Autoren sind hier zusammengefasst:

Gerd Wolff

Lothar Riedel

Hans Dieter Menges

Andreas Christopher


Gerd Wolff war wohl an allen Büchern beteiligt.


Die neuen Bücher bekommen Sie natürlich auch bei Amazon.
Auch auf der Seite "Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher" können Sie die Bücher finden und bestellen.

Link


Wenn ich mehr Informationen bekomme, trage ich sie hier nach.

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2020-07-30

Buch "Deutsche Klein- und Privatbahnen" Band 12 Schleswig-Holstein 1 östlicher Teil

Mein neuester Erwerb was Bücher angeht. Das Buch

"Deutsche Klein- und Privatbahnen

Band 12 Schleswig-Holstein 1 östlicher Teil"

Da in dem dicken und schweren Buch auch die Kiel-Schönberger Eisenbahn beschrieben wird, wollte ich es gern haben. Nun, wenn Sie das Buch suchen, wird es vermutlich 45 € kosten. Das war mir im Grunde doch ein wenig zu teuer. Als es dann überraschend im Antiquariat für 30 € + 3 € Versand zu bekommen war, überwand ich meine Sparsamkeit und bestellte es.
Erfreulich ist der sehr sehr gute Zustand. Es sieht so aus, als sei es nie gelesen worden. Träumchen.

Dass dann auch die Kieler Hafenbahnen beschrieben sind, erfreut mich umso mehr. Das wird sicher spannende Anregungen geben.

Mit der Geesthachter Museumsbahn mache ich bald eine Fotofahrt, da kann ich mich auch schon etwas einlesen.

Das Buch "Deutsche Klein- und Privatbahnen" mit zwei Bildern auf dem Titel. Das obere Bild zeigt den Bahnhof Schönberg vor dem ein Schweine-Schnäuzchen steht. Ein gelb oranger Schienenbus mit Motorschnauze. Auf dem Bahnsteig laufen Leute. Auf dem unteren Bild fährt eine große orangene Diesellok vor einem Güterwaggon in grüner Landschaft.
Buch "Deutsche Klein- und Privatbahnen" Band 12: Schleswig-Holstein 1 (östlicher Teil"

Gleich zweimal ist die Heimat auf dem Titelbild:
Bahnhof Schönberg ein Wismaraner Schienenbus - Schweineschnäuzchen des VVM. Link zum Schienenbus

Darunter eine Lok der VKP. Hier mit nur einem Güterwagen. Ich kenne die noch, als die "endlose" Kohlewaggons zum Kohlekraftwerk fuhren. Ich zählte meist mit und kam auf 12 - 13 Waggons.
Wir Kinder haben es geliebt. :-)

Zwei Bilder übereinander. Das obere zeigt eine Dampflok mit rostbraunem Waggons vor einem Wald. Die schwarze Lok hat rote Schneepflug-Schilder. Zweites Bild zeigt zwei kleine Köf Rangierloks. Eine in türkis blau und eine in Orange. Die Orangene zieht eine langen weiß blauen Personenwaggons. Oh, es stehen sogar zwei hellblaue Köf hintereinander.
Rückseite Buch "Deutsche Klein- und Privatbahnen" Band 12: Schleswig-Holstein 1 (östlicher Teil"



Das Inhaltsverzeichnis des Buches. Vom Grußwort über den allgemeinen Teil bis zum Autorenverzeichnis ist alles aufgelistet.
Inhaltsverzeichnis

Nun freue ich mich auf ein paar mehr und informative Lesestunden.

Nachtrag 03.08.2020
Inzwischen las ich fast alles über Kieler Bahnen und erfuhr vieles, was mir vorher so gar nicht bekannt war. Sehr spannend. Auch ist die Auflistung der Fahrzeuge der jeweiligen Bahn am Ende sehr hilfreich für eigene Planungen.
Sollten Sie also überlegen, eine Kleinbahn nachzustellen, sind diese Bücher auf jeden Fall eine hilfreiche Quelle für eine Vielzahl von Informationen.

Die gesamte Buchreihe habe ich hier vorgestellt.
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Das Eisenbahnbetriebslabor

Heute erfuhr ich über twitter, dass es ein "Eisenbahnbetriebslabor" an der TU Dresden gibt.
Link Eisenbahnbetriebslabor der TU Dresden

2020-07-27

Loks der Kiel-Schönberger Eisenbahn in Epoche III

In dem tollen Buch über die Kiel-Schönberger Eisenbahn Link zum Buch schaute ich nach den Loks der Kiel-Schönberger Eisenbahn in der Epoche III. Schwerpunkt ist Epoche III a, also grob nach 1945 bis Mitte 1950. In der Zeit fahren die ersten Dieselloks und noch reichlich Dampfloks. Auch bei der Kiel-Schönberger Eisenbahn.

Bei 800 fangen die Epochen an.


Für mich kamen drei Loks und ein Triebwagen heraus.

Epoche III Loks der Kiel-Schönberger Eisenbahn

Dampflok 151 / Preußische T 3

Lok 151 ist verwirrend, war bei der KSB eher eine "Laufende Nummer".


Diesellok BR V 61

https://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_60
Konkret hatte die KSB eine V 61, die fast baugleich mit der V 65 war.
Hier ein schönes Bild von der Lok im Anstrich der VKP.

Triebwagen MAK GDT


Hier ist zumindest der Beiwagen erwähnt. Sieht zumindest nach dem Beiwagen aus.


Und was mach ich?

Loks für die Kiel-Schönberg-Bahn

Nun ist die Herausforderung zum einen, dass für neue Loks kein neues Geld da ist und es z. B. den Triebwagen nicht als H0 Modell gibt. Zumindest ersten Recherchen nach. Hier ist das Problem der richtigen Suchbegriffe und verschiedenen Bezeichnungen eine Hürde. Und ewig suchen wollte ich auch nicht.

So hatte ich die V 60 von Märklin eh auf dem Wunschzettel, die hat Telexkupplungen. Dass ist für den Timesaver / Bahnhof Schönberger Strand interessant.

Als Schienenbus darf es dann auch der "Standard" Schienenbus von Märklin sein. Als Dampfloks habe ich aus einer Startpackung eine "KTL", welche der T 3 schon recht nahe kommt.

Ebenso steht auf dem Wunschzettel die neue Köf III von Märklin, die dann auch über Telexkupplungen verfügt. Erscheinen soll die Köf ab 2021.

Damit habe ich dann einen passenden Fuhrpakt für speziell die "Kiel-Schönberg-Bahn".
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